Mauerwerksanker

Vom Einsturz bedrohte historische Gebäaude erfordern einen bewussten Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz. Durch Vorspannung von Mauerwerken zur Sicherung der Stabilität und Erhöhung der Tragfähigkeit sowie Rückverankerungen von Mauerwerkswänden und Stützmauern können schützenswerte Objekte langfristig erhalten werden. Nicht selten sind dazu Bohrungen von 10 Metern und mehr erforderlich. Stark geschädigte Bauwerke können oftmals nur noch durch Spannanker in der Mauerwerksmitte gerettet werden. Auch weitere Verstärkungs- und Sanierungsverfahren können notwendig sein.

Beispiel: Kirche Osterhofen

Durch den Bau einer Tiefgarage im Zentrum von Osterhofen war es zu Bodensetzungen gekommen, die die benachbarte Kirche in Mitleidenschaft zogen und eine massive Ringankerausbilgung nötig machte.

Beispiel: Lukaskirche München

Die Naturstiene der an der Südseite gelegenen Rosette mit sechseinhalb Metern Durchmesser wurden durch Vernadelungen gesichert. Die Rosette insgesamt musste durch 18 Meter lange Anker stabilisiert werden.