Verstärkung durch Stahllamellen

Um das richtige Verstärkungsmaterial auszuwählen, ist die Beurteilung nach technischen Daten, Eigenschaften und Handling ausschlaggebend.
Eine überaus effektive und wirtschaftliche Methode zum nachträglichen Verstärken von StahIbeton-/Spannbetonbauteilen bietet sich mit der Tragwerksverstärkung durch Klebearmierung von Stahllamellen an.  Bestehende Bausubstanz kann dadurch in vielen Fällen höherer baustatischer Nutzung zugeführt werden. Diese kostengünstige Variante ist besonders für Innenbereiche von Vorteil.
Ein kombinierter Einsatz mit Kohlefaserlamellen kann bei bestimmten Projekten wirtschaftlich sinnvoll sein. 

Beispiel: Münchner Bücher-Kaufhaus "Hugendubel"

Das bekannte Münchner Bücher-Kaufhaus "Hugendubel" steht dort, wo das Herz der Weltstadt am heftigsten schlägt, in der geschäftigen Fußgänger-Zone am Marienplatz. Eine Erweiterung des Geschäftsgebäudes konnte daher auch nur nach oben, in Form einer Aufstockung, erfolgen. Das Problem der zusätzlichen Belastung der Decke lösten wir mit der Verstärkung der tragenden Unterzüge und Decken durch eine ideale Kombination aus Stahl- und Kohlefaserlamellen.

Beispiel: Innerstädtisches Wohnen in historischer Bausubstanz, Berlin

Die Hackeschen Höfe in Berlins Künstler- und Kulturviertel beherbergen Cafes und Galerien, Kino und Theater, Künstlerwerstätten und kleine Handwerksbetriebe. Wir führten die Verstärkung von Rahmenbindern innerhalb der weitläufigen Deckenkonstruktion aus. Dem künstlerischen Ambiente entsprechend blieben die aufgeklebten Lamellen als gestalterisches Element sichtbar.